Berichte

Wanderung am 11.11.18 im Aischgrund

Trotz Regenschauer trafen sich 13 Wanderer zur Novemberwanderung. Pünktlich zum Abmarsch hörte der Regen auf und wir trugen unsere Schirme umsonst mit. Es ging an Fischweihern vorbei und durch den Wald. Einkehr bei Brauerei Fischer in Greuth mit guter Fränkischen Küche und selbstgebrauten Bier. Am Nachmittag kam dann noch die Sonne raus und wir hatten einen schönen Ausblick auf den Aischgrund.

Elisabeth Ertel

Herbstwanderung durch das Paradiestal in der
nördlichen Fränkischen Alb

Trotz „Erlanger Herbst, Fürther Kirchweih, Fußball-Heimspiel und Wahlen“ fanden sich dennoch 18 Wandersleute am 14. Oktober 2018 am vereinbarten Treffpunkt ein und wir fuhren nach Steinfeld im Bamberger Landkreis zum Ausgangpunkt unserer 12 KM langen Wanderung.
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 24° durchwanderten wir das von Wäldern und Felsformationen eingebettete und herbstlich gestimmte Paradiestal.
Nach gut der Hälfte des Weges kehrten wir in Schederndorf pausierend und stärkend in der Brauereigaststätte Will zu gutem Bier und vorzüglicher Brotzeit im Freien ein.
Der weitere Weg führte uns dann abwechselnd über Fluren und durch Wälder nach Steinfeld, dem Entspringungsort der Wiesent.
Und ….. dort gab´s gleich noch mal eine Brauereigaststätte und zwar die Brauerei Hübner.

Hier klinkte sich ein Drittel der Truppe –sprich 6 Personen- aus und zog es vor, im dortigen Biergarten zu verweilen und den Rest der Truppe die restlichen verbleibenden 3 Kilometer bis zu den Autos laufen zu lassen.
Die autoholende Truppe kehrte dann selbstredend auch noch in der Brauerei Hübner ein.

Es war –so habe ich mir sagen lassen- ein schöner Wandertag, welcher manchem sicherlich schöner in Erinnerung bleibt als vielleicht die Ergebnisse des Wahlabends am gleichen Tag!

Friedrich Schieder

TSV-Wanderabteilung – Jubiläumsfahrt am 15. September 2018

Zum 25. Geburtstag organisierte Walter Fellermeier einen Jubiläumsausflug, seine leider letzte Fahrt, wie er erklärte. Ein fast vollbesetzter Bus fuhr nach Essing ins Altmühltal zur Tropfsteinhöhle Schulerloch. Beim Fußmarsch vom Parkplatz zur Höhle mussten 50 Höhenmeter überwunden werden, was etwas länger dauerte, so dass wir die geplante Führung verpassten und eine halbe Stunde später die Besichtigung durchführten. Bei nur +9 Grad erklärte uns die Führerin die Besonderheiten mit Stalaktiten, phantasievollen Figuren und beendete nach einem kurzen Film den beeindruckenden Rundgang.

Gegen 13 Uhr erreichten wir mit dem Bus Kloster Weltenburg und liefen die circa 600 m vom Parkplatz bis zur Klosterschenke. Auf unseren reservierten Plätzen wurden wir, trotz der vielen Besucher, überraschend flott bedient – von wenigen Ausnahmen abgesehen (Ente war leider aus!). Nach dem Essen besichtigten wir die Barockkirche, die von den Gebrüdern Asam prachtvoll ausgestattet worden war.
Die geplante Bootsfahrt durch den Donaudurchbruch nach Kehlheim musste leider ausfallen, da der heiße Sommer zu einem Niedrigwasserstand geführt hatte. Es fehlten 10 cm, deshalb konnte das Schiff die Anlegestelle nicht bedienen.
Mit dem Bus ging es weiter zur Walhalla bei Donaustauf. Dieser von König Ludwig I. in Auftrag gegebene Bau wurde vom Baumeister Leo Klenze dem Parthenon auf der Athener Akropolis nachempfunden und 1842 eingeweiht. Die Büsten von 96 Herrschern, Feldherren, Wissenschaftlern und Künstlern, die man damals als vorbildlich erachtete wurden aufgestellt und seit 1962 durch weitere ergänzt.

Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir dann in loser Reihenfolge („immer dem grünen Pfleil nach!“) Richtung Landgasthof Hammermühle. Da die Pfeilspitze nach links zeigte, lief die erste Gruppe Richtung Donaustauf. Als keine grüner Pfeil mehr zu sehen war, forschte man im Smartphone nach und kehrte um – bis auf eine kleine Gruppe, die später vom Bus aufgegabelt und mitgenommen wurde, mit dem Ergebnis, dass sie als erste im Wirtshaus waren. Dort ließen wir im Biergarten diesen schönen Tag ausklingen und fuhren etwas früher zurück, da es doch recht frisch wurde. Gegen 22 Uhr endete die Fahrt beim TSV in Frauenaurach. Vielen Dank an Walter Fellermeier für diese gut gelungene Jubiläumsfahrt!

Willi Kolb


Wanderung nach Spalt

Eine kleine Wandergruppe mit acht Personen machte sich am 17. Juni auf in die Bierstadt Spalt. Unseren Rundweg starteten wir an der Massendorfer Schlucht. Dieses Mal hatten wir mit dem Wetter Glück.

Über Steinblöcke, Holzbrücken und einen zwei Kilometer langen kontinuierlichen Anstieg durch wildromantisches Gelände haben wir Massendorf erreicht.Über eine Hochebene und durch Wälder wanderten wir weiter zur Pflugsmühle, unserer Mittagsrast. Mit Fränkischem Essen (z.B. Schäuferla) und einem frischen Bier hatten wir uns für die Fortsetzung der Wanderung gestärkt. Entlang der fränkischen Rezat, vorbei an der Stiegelmühle unterhalb der Burg Wernfels erreichten wir nach 12 Kilometer wieder unseren Ausgangspunkt in Spalt.

Manfred Kellner


Frühlingswanderung am 22. April nach Wilhelmsdorf
Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fuhren 21 Personen nach Oberreichenbach. Vom Sportplatz aus liefen wir durch den Wald zum Bettelhütlein mit den neu errichteten Windrädern und trafen dort auf Lothar, der mit uns nach Hoholz wanderte.
Unterwegs wurden wir von den Bulldogfreunden Hüttendorf überholt, die zum Brauereifest nach Pahres fuhren. Wir wendeten uns nach einer Rast in Hoholz nach Süden und gelangten an den Weihern und dem bewaldeten Schlossberg vorbei nach Oberalbach und weiter nach Wilhelmsdorf. Nach etwa 8 km erreichten wir die dortigen Brauereistuben zum Essen.

Gestärkt ging es zunächst bergab durch den Ort, der durch die Hugenotten zu einer wichtigen Produktionsstätte für Zirkel und Reisszeug wurde. Über den Richtergraben wanderten wir auf die Höhe nach Ebersbach und durch die Felder am Waldrand entlang zu unserem Ausgangspunkt am Sportplatz zurück.
Willi Kolb


Märzwanderung

Das Motto hieß laut Terminplan der Wanderabteilung: Frühlingserwachen. Das Thema wurde weit verfehlt. Es war über Nacht der Winter eingebrochen. In Frauenaurach lagen 10 cm Schnee und es hatte 5 Grad minus. Trotzdem waren 16 unerschrockene Wanderer bereit die gegebenen Wetterbedingungen anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Wir starteten in Buckenhof am Hallerhof und gingen flussaufwärts die Schwabach entlang bis Uttenreuth. Den Tennenbach wanderten wir entlang bis nach Spardorf, setzten dann unsern Weg ins Hirschtal fort, um in den Meilwald zu kommen, wo wir auf der Schweißtropfenbahn Richtung unseres Mittagszieles, der Gaststätte des Turnerbundes, gingen. Nach guter Verpflegung machten wir uns dann auf den Heimweg wieder an der Schwabach flussaufwärts entlang.

Eigentlich hatte ich noch geplant in die Erlanger Innenstadt zu gehen um den „Erlanger Frühling“ (Verkaufsoffener Sonntag) zu genießen. Auf Grund des nicht einladenden Wetters hatte aber keiner richtig Lust dazu, sodass wir gegen 16 Uhr unsere Wanderung beendeten.
Lothar Fiedler


Winterwanderung am Sonntag, den 18.02.2018 Motto: Wandern vor der (Kriegenbrunner) Haustür
An einen trockenen Februartag trafen sich 16 Wanderfreunde (davon 6 Frauen) vor dem Kriegenbrunner Kindergarten um unsere Wanderung zu starten.

Wir gingen durch die Römerreuth Richtung Westen, machten auf halber Strecke Rast um uns mit einen Apfelquittenbrand zu stärken und erreichten kurz nach 12:00 Uhr unser Mittagsziel,den „Obermichelbacher Griechen“.

Nach reichlicher, teilweise üppiger Kost und traditionellen Ouzo machten wir uns auf den Heimweg, wobei wir natürlich die Reste unsere Schnapsvorräte,es gab auch Amaretto, vernichteten. Es gelang uns aber trotzdem unbeschadet an unseren Ausgangspunkt zu gelangen. Mein persönliches Fazit bezüglich nächster Wanderung: etwas weniger Strecke (es waren doch ca.15 km) und weniger oder keinen Schnaps.

Bis zum nächsten mal Lothar Fiedler


Herbstwanderung am 15.10.2017 durch den Druidenhain
bei Muggendorf

Woran lag es … dass wir bei „Kaiserwetter“ – sprich strahlend blauem Himmel und 24 ° C – nur 15 Teilnehmer in Bewegung setzen konnten? An der Wahl in Niedersachsen, an der um eine Stunde vorverlegten Abfahrt oder an was sonst? Der Ausgangspunkt unserer ca. 13 km langen Wegstrecke mit einem Höhenunterschied von ca. 200 Metern begann am Bahnhof in Muggendorf.

Der Weg führte uns abwechselnd durch vollends herbstlich gefärbte Blätterwälder und schöne aussichtsreiche Fluren an Wohlmannsgesees vorbei zum Druidenhain. Dieser besteht, im Wald gelegen, aus einem ca. 1 Hektar großen Areal aus Dolomit-Felsenblöcken mit 2 – 5 Metern Höhe.

Von dort ging es um das Golfplatzgebiet von Kanndorf herum nach Birkenreuth. Hier besichtigten wir den Dorfbrunnen; selbiger hat eine Tiefe von 64 Metern und soll auch mit der schönste Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz sein. Er wird jährlich mit ca. 2500 bis 3000 handbemalten und echten Hühner- und Gänseeiern sowie ca. 80 bis 100 Girlanden geschmückt. Nun marschierten wir weiter nach Trainmeusel und kehrten dort nach ca. ¾ der Wegstrecke zum Mittagstisch ein. Die Speisekarte bot 4 äußerst preisgünstige und gute Speisen; 13 positive und 2 leicht-negative Meinungen wurden hierzu zur Essensqualität gegeben! Frisch gestärkt und ausgeruht gingen wir nun den Rest der Wegstrecke hinunter nach Muggendorf zum Ausgangspunkt zurück. Die gesamte „gemütliche“ Gehzeit von ca. 4 Stunden haben alle Teilnehmer gut überstanden … zumindest hat der die Wanderung Ausführende nichts Gegenteiliges gehört!

Friedrich Schieder


Weinfahrt am 16. Sept. 2017 nach Volkach und Escherndorf

Am frühen Nachmittag starteten 43 Wanderfreunde mit dem Bus Richtung Weinfranken. Kaum auf die A3 eingebogen verteilte Jürgen seine Zettel für ein Quiz über unsere Zielorte und den dortigen Wein, das von nur einigen Teilnehmern wenigstens teilweise gelöst werden konnte. In Volkach stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen oder Torten und fuhren weiter nach Escherndorf.

Dort stieg unser Weinbergführer, bepackt mit einem Rucksack voller Flaschen, zu und lotste uns auf die Höhe nahe der Vogelsburg. Die Führung bergab durch die Weinberge wurde durch mehrere Halts zur Weinverkostung und Erklärungen über Reben und Weinlagen unterbrochen. Wer wusste schon, dass der „Escherndorfer Lump“ diesen Namen erhielt, weil die Weinberge eingeteilt waren in schmale Streifen = Lappen = Lumpen > Lump!

Nachdem sich im Ort angekommen noch mehrere mit Weinflaschen eingedeckt hatten, ging es in die Weinscheune zum Besuch des Escherndorfer Weinherbstfestes. Fetzige Musik und süffiger Wein führten dazu, dass die Stimmung bis zum Tanz auf den Tischen stieg. Rückenleiden und andere Zipperlein waren vergessen – Wein ist anscheinend doch die beste Medizin. Mit einer knappen Verspätung wurde dann die Rückfahrt angetreten, im Bus verteilten die Quizgewinner noch ihre Preise und gegen 23 Uhr endete eine schöne und gelungene Weinfahrt, die Lust auf eine Wiederholung macht.

Ein Dankeschön an Jürgen und seine Mitorganisatoren.

Willi Kolb


Frühlingswanderung am 23. April 2017 um Neustadt/Aisch

An diesem kühlen Sonntagmorgen starteten wir mit 18 Wanderern vom Parkplatz am Neustädter Festplatz. Durch den Ortsteil Riedfeld, der Urzelle der Stadt mit dem Königshofbrunnen, vorbei am Kriegerdenkmal (1914/18) im Stil der 30-er Jahre gelangten wir in die Pfalzbachschlucht. Ein schmaler Pfad führte uns durch dieses naturbelassene Gebiet mit umgestürzten Bäumen auf die Höhe in der Nähe des Flugplatzes. Auf Waldwegen und am Waldrand entlang erreichten wir die Ortschaft „Ehe“ und umrundeten den Erdbeerhof Zehelein mit seinen großen Folien- und Gewächshäusern. Durch die ruhige Ehebachschlucht leicht ansteigend kamen wir auf die Stübacher Höhe, blickten über das Aischtal und liefen an den Herrenbergen vorbei hinab zur Kohlenmühle.
Nach dem guten und reichlichen Mittagessen schloss sich ein Stadtrundgang an. Auf dem Marktplatz steht das alte Rathaus mit dem Uhrentürmchen. Der umlaufende Geißbock erinnert daran, dass 1460 ein Schneider, in die Haut eines dicken Geißbocks eingenäht, die Stadt vor den belagernden Bayern gerettet haben soll. Vorbei an Bleichweiher, Pulverturm, Stadtkirche und ehemaligem neuen Schloss (jetzt Schulhaus) erreichten wir das alte Schloss, in dem Heimat- und Karpfenmuseum untergebracht sind. Über die Fußgängerbrücke über die Bundesstraßen gelangten wir zum Parkplatz und beendeten dort unsere Wanderung um Neustadt/Aisch.


TSV Märzwanderung am 19.3.2017

Laut Terminplanung wurde das Motto „Frühlingserwachen“ ausgegeben.
Ein sehr überschaubares Häuflein von Wanderen traf sich um 8:45 Uhr um zum Start unserer Wanderung zu fahren.
Startpunkt unserer Wanderung war Enzenreuth:ein kleines Dorf (Gemeinde Schnaittach) auf dem Hochplateu zwischen Schnaittachtal und Sittenbachtal gelegen.
Wir wanderten Richtung Burg Hohenstein und kamen nach ca. 1,5 Stunden an unser Vormittagsziel, das Naturdenkmal „Märzenbecherwald bei Algersdorf“.Dort gab es auf einer Fläche von mehr als einen Hektar hunderte von Märzenbecher zu sehen, die in voller Blüte standen. Püntktlich um 12:00 Uhr erreichten wir ,dann die Enzensteiner Brauerei, in der wir mit gutbürgerlichen Essen und Trinken gut versorgt wurden.
In seiner Tischrede beglückwünschte unser Kassier Friedrich Schieder, erstens Elisabeth und Dieter zu ihrer Vermählung und übergab ihnen ein kleines Präsent der Wanderateilung und rügte mich zweitens für das bescheidene Wetter. Erstere bedankten sich im Form einer Runde Schnaps und ich dachte,ganz Optimst oder Realist, das Wetter hätte noch schlechter sein können. Nachmittags machten wir einen Spaziergang um die Festung Rothenberg und ließen bei Kaffee und Kuchen die Wanderung ausklingen.
Wir haben an diesen Tag Rehe, Hasen und sogar einen Feuersalamder und aus der Flora Märzenbecher, Schlüsselblumen und Leberblümchen beobachtet,so dass wir getrost von Frühlingserwachen sprechen konnten,wähernd die zu hause Gebliebenen noch mit ihrer Frühjahrsmüdigkeit gekämpft haben.
Weiterhin schöne Wanderungen wünscht
Lothar Fiedler


Wanderung am 16.10.2016 auf den Höhen von Cadolzburg

Diese Wanderung konnten wir bei „Kaiserwetter“ und einer sehr guten Beteiligung (immerhin waren es an der Zahl 21) angehen und auch ohne Vorkommnisse ausführen.
Der Ausgangspunkt befand sich in der Ortsmitte von Cadolzburg und wir bewanderten die gut 12 km lange Strecke über den Höhenzug hinüber nach Pleikershof und weiter nach Steinbach und Zautendorf und letztlich wieder nach Cadolzburg.

dscn2681Der Pleikershof mit 82 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit hinter sich und stellt denkmalgeschützt ein stattliches überdimensionales landwirtschaftliches Gehöft dar.

Er war unter anderem auch im Besitz von NS-„Frankenführer“ Julius Streicher und diente auch in der Nachkriegszeit als Kibbuz für auswandernde Juden. Von hier aus ging es dann über die Fluren weiter nach Steinbach und Zautendorf. Den Ort Zautendorf erreichten wird nach ca. 2,5 Stunden und kehrten, es war für uns reserviert,  zum Mittagstisch im Gasthof “Zu den drei Linden“ ein. Hier wurden wir vorzüglich bedient und die Speisekarte bot beste und auch preiswerte fränkische Gerichte verschiedener Art.
Nun ging es wiederum ca. 1,5 Stunden, den Kreis schließend, weiter nach Cadolzburg. Dort angekommen schlenderten wir noch über den Marktplatz zwischen einer Vielzahl von Fachwerkhäusern hindurch zur Cadolzburg und besichtigten den Burggarten und die Burg von außen.

Alles in allem war es laut den Beteiligten eine „gute Sache“.

Friedrich Schieder  

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Auf den Arzberg vor Hersbruck

Nur sieben Wanderfreunde fanden sich am Muttertag zur Wanderung nach Hersbruck ein. Vielleicht haben sich einige von dem 30-minütigen Anstieg auf den Arzberg abschrecken lassen. Belohnt wurden wir bei herrlichen Frühlingswetter mit einem Rundblick vom Arzberg auf die Hersbrucker Schweiz.

Nach einem kurzen Abstieg kehrten wir in der Edelweis-Hütte bei vorzüglichen Mittagessen ein. Unsere weiblichen Teilnehmer erhielten zur Feier des Tages eine Erdbeerbowle. Über den Höhenrundwegen durch Wälder, leicht abfallenden Wanderwegen, vorbei am Reschenberg ging es zurück nach Hersbruck.

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Wanderung zu Altmühlquelle und Wildbad am 24. April 2016

Obwohl es am Samstag in Strömen geregnet hatte und die Voraussagen für das Sonntagswetter mit „Kälte-Regen-Graupelschauer“ furchterregend waren, trafen sich um 9.00 Uhr am frühen Sonntagmorgen 22 wetterfeste Wanderer, um bei strahlendem Sonnenschein eine Stunde westwärts zu fahren. In einer vielen völlig unbekannten Gegend zwischen Bad Windsheim und Rothenburg mussten wir noch eine 15%ige Steigung zum Fernsehturm überwinden, um unseren Startpunkt zu erreichen. Nach kurzer Zeit gelangten wir zum Hirschteich, an dem sich das Altmühlquellgebiet befindet.
In diesem Feuchtgebiet hatten Biber einen großen Bau errichtet, so dass die umliegenden Bäume mit Maschendraht vor diesen gefräßigen Nagern geschützt werden mussten. Weiter durch Wald und Flur kamen wir zum Hornauer Weiher, der als Altmühlursprung gilt. Auf einsamen Waldwegen wanderten wir zum Waldgasthof Wildbad, wobei uns ein erster Graupelschauer streifte.

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Nach einer kurzen Information über die Heilquellen und ihre Geschichte speisten wir gut und reichlich. Nachdem einige ihre Wasserflaschen mit dem Wunderwasser gefüllt hatten, liefen wir – noch bei Sonnenschein – leicht bergab durch das Tiefenbachtal, wo viele Bärlauchpflanzen den Weg säumten. Beim Anstieg Richtung Schlossberg verschlechterte sich das Wetter und oben an der Bergstation des Skihangs angekommen, begann es heftig zu schneien. Vom Teufelshäusle aus hatten wir so nur einen eingeschränkten Blick über Bad Windsheim bis Burg Hoheneck. Aber auch dieser Wintereinbruch ging bald vorüber und wir erreichten einigermaßen trocken den Parkplatz.

Willi Kolb


Wanderung auf den Moritzberg am 13. März 2016

Es hätte etwas wärmer sein können für die 18 Wanderinnen und Wanderer, die sich trotzdem aufgemacht haben, um den Hausberg der Nürnberger mit 602 m Höhe zu erklimmen. Erklimmen ist schon richtig, denn der Anstieg von Haimendorf aus war durchaus steil. Dafür war der Abstieg lang gezogen, und das Mittagessen im Gasthaus „Rotes Ross“ in Schönberg schmeckte allen. Nach dem etwas schwierigen Übergang am „Klingenden Wasserfall“ kamen alle wohlbehalten wieder am Parkplatz in Haimendorf an.

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Wanderung am 21.2.2016 unter dem Motto Streng Geheim

26 Wanderfreunde trafen sich beim Sportheim, um einer Wanderung von Rita Mörtel und Roland Grämmel mit unbekanntem Ziel zu folgen.
Bekannt war nur der Preis des günstigen Mittagessens und jedes Getränk zu einem Preis von Anno dazumal.
Um auch nicht so ausdauernden Wanderern die Teilnahme zu ermöglichen, war angekündigt, es bestehe eine Rückfahrmöglichkeit.

Wir wanderten durch den Frauenauracher Forst Richtung Autobahn und standen plötzlich nach kurzer Zeit auf der Raststätte Aurach Nord der A3.
Wegen der eingeweichten Fußwege vom Vortag ging es entlang der Autobahn auf
dem geschotterten Versorgungsweg zum Haundorfer Loch und dann weiter auf einem Wanderweg vorbei an Weihern und durch Wälder.

Kosbach, Heßdorf oder Untermembach? Oder doch keines von denen?

In einer urigen Forstarbeiterhütte war bereits von fleißigen Helfern eingedeckt und die hungrigen Wanderfreunde wurden mit bereitgestellten Getränken erwartet,
Bei Schweinebraten mit Kloss, Sauerkraut und Blaukraut (für Nichtfranken stand auf der Menükarte Rotkohl) blieb kein Wunsch offen oder ein Wanderer hungrig.
Mit Kaffee und Kuchen stellte sich auch noch ein Musikant mit Akkordeon ein, so dass die vier Stunden bei Gemütlichkeit und Geselligkeit wie im Flug vergingen. Von den insgesamt 31 Wanderern und Helfern (wobei einige noch gerne länger verweilen wollten), traten 16 Personen (gestärkt oder geschwächt) den Heimweg an.

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In Haundorf verloren wir dann auch noch unseren Wanderführer, der nach einem missglücktem Wassertest in ein Auto einstieg und verschwand. Nur unter großer Anstrengung und Stütze fanden die restlichen Wanderer den Weg zurück nach Frauenaurach.

Eine gelungene Wanderung mit viel Vorbereitung und Organisation und den Helfern im Hintergrund – Vielen Dank


Nachtwanderung am 23. Januar

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Bei feuchter bzw. nasser Witterung zogen 36 unerschrockene Wanderer wetterfest bekleidet vom Sportheim durch den Steudacher Forst in Richtung Herzo-Base.
Geschütz am Waldrand wurden die Nachtwanderer bereits mit Glühwein und einem Büfett, vorbereitet von Mitarbeitern und Helfern der Feuerwehr Frauenaurach, empfangen.
Gestärkt mit warmen Getränken und Kulinarischem ging es durch nächtliche Flur, sei es gedankt ohne Regen, weiter über Haundorf und Häusling zu unserer Einkehr im Gasthaus Schreyer.
Zu der Einkehr kamen weitere Mitglieder zum Abendessen mit der Wandergruppe zusammen. Nach einem gemütlichen Abendessen in schöner Gemeinschaft trat man den Rückweg über Steudach nach Frauenaurach an.
Alle Helfern, Spendern und Beteiligten viel Dank für einen schönen Abend.